“… hast dich in den Nächten wie’s trunkene Schiff durch Sehnsüchte gewälzt …” (Klaus Hoffmann)
Letzte Einwände
o
“… hast dich in den Nächten wie’s trunkene Schiff durch Sehnsüchte gewälzt …” (Klaus Hoffmann)
“Sei gewiss, wo du wandelst gibt es kein Glück.” (nach Senecas Medea)
Auch mal gut, wenn alle Therapeuten im Urlaub sind.
Und da ja die Freuden der Bundesliga wieder losgehen hier noch mal die Lageeinschätzung: “Every kick of it massively mattering to someone presumably.”
We have too many cellphones. We’ve got too many Internets. We have got to get rid of those machines. We have too many machines now.
(Ray Bradbury in der LA Times)
“Vorzügliche Menschen werden der Erziehung des Schicksals bald inne und fügen sich bildsam und dankbar in dieselbe: sie sehn ein, daß in der Welt wohl Belehrung, aber nicht Glück zu finden sei, werden es sonach gewohnt und zufrieden, Hoffnungen gegen Einsichten zu vertauschen.
Er kann damit sogar dahin kommen, daß sie ihren Wünschen und Bestrebungen gewissermaßen nur noch zum Schein und tändelnd nachgehen, eigentlich aber und im Ernste ihres Innern, bloß Belehrung erwarten; welches ihnen alsdann einen beschaulichen, genialen, erhabenen Anstrich gibt. – Man kann in diesem Sinne auch sagen, es gehe uns wie den Alchemisten, welche, indem sie nur Gold suchten, Schießpulver, Porzellan, Arzneien, ja Naturgesetze entdeckten.” (Schopenhauer, leicht redigiert)
Dies ist sicher nicht das letzte Wort in dieser Frage. In der Philosophie ist es üblich, verschiedene Positionen in Erwägung zu ziehen, statt die sonst üblichen Denkverbote und Denkparteien (die ja in teh Interwebs außerordentlich beliebt sind) hinzunhemen.
Und man denkt sofort, dass es so etwas bei uns leider nicht gibt, nicht geben wird.
Bastel grad am Child Theme rum. Zusammen mit Firebug eine Erleichterung. Klasse How-To hier.
In Echt
Die (meisten) Naturphilosophen sind zu faul, und viele zu dumm, für die Philosophie der menschlichen Psyche. Das Gleiche gilt für Logiker und Mathematiker. Sie sind Spezialisten für ihre Formalismen, und Wenige verstehen die Feinheit und Relevanz dieses Metiers. Das macht sie nur noch blinder.
Die Psychologen … – nur wenige haben die Aufrichtigkeit und Stringenz, der Würde ihres Fachs gerecht zu werden.
Es sind die Emotionsphilosophen, die Erzähler, Künstler und Musiker, die die Verletzlichkeit und Großartigkeit des psychischen Gewebes aufspüren.
Ökonomen, Techniker, Internetgurus dagegen machen fast durchweg depressiv. Erschütternde Ahnungslosigkeit hier. Selbst Seneca ist hundertmal klarer.